Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun,

werden sie das Gesicht der Welt verändern.
Afrikanische Weisheit

Willkommen auf unserer Homepage

 

Der vollständige Name des Vereins lautet:
Verein  Sierra Leone  Baden-Württemberg
Vereinsname in Sierra Leone:

Elisabeth Agricultural Farmers Association e.V.
 

Die Mitglieder des Vereins sind deutsche und sierra-leonische Bürger, die dem westafrikanischen Land beim Wiederaufbau nach dem 11-jährigen Bürgerkrieg helfen möchten. 
Wir arbeiten eng mit dem Honorarkonsulat der Republik Sierra Leone für Baden-Württemberg, mit Herrn Honorarkonsul Willi Drechsler, zusammen.
 

 

Unsere Ziele

 

Sierra Leone zählt leider noch immer zu den ärmsten Ländern der Welt. Der 11 Jahre währende Bürgerkrieg hat tiefe Wunden hinterlassen, die noch nicht verheilt sind.

Wir wollen mithelfen beim Wiederaufbau der Strukturen, damit die Menschen wieder ein menschenwürdiges Leben und ein Auskommen in ihrem Land finden.

Kriterien für unsere Arbeit sind, dass sie Hilfe zur Selbsthilfe leistet und dass sie Eigeninitiative im Land fördert. Jedes Projekt wird im Voraus auf Nachhaltigkeit geprüft und angelegt. Und alle Projekte werden in enger persönlicher Abstimmung mit den Menschen vor Ort eingeleitet und betreut.

Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen wir konkrete Projekte
in der Landwirtschaft
im Bereich der Gesundheit
und in der schulischen Bildung.

 

Weitere Hinweise finden Sie auf der Seite Projekte

 

Der Verein Sierra Leone ist ein staatlich anerkannter, gemeinnütziger Verein, der zur Selbsthilfe für die Menschen in Sierra Leone gegründet wurde.

 

Der Verein hieß früher Elisabeth Agricultural Farmers Association e.V. (EAFA) und wurde 2007 umbenannt, da sich unsere Hilfe inzwischen nicht mehr nur auf den landwirtschaftlichen Bereich beschränkt.
Von früher stammen noch die Domains  Eafa.de  und Elisabeth-Farm.com  .

Herbstbrief 2017

 

Liebe Mitglieder und Freunde,

 

es wird mal wieder höchste Zeit, dass wir Ihnen Aktuelles aus Sierra Leone berichten.

 

Aufgeschreckt wurden wir alle durch die schrecklichen Bilder und Berichte von der Erdrutschkatastrophe im August in Sierra Leone. Wir erhielten zahlreiche Anfragen, wie man den Betroffenen helfen könnte. Wir richteten einen Hilfsfonds ein und vor kurzem konnten wir Spenden in Höhe von € 4.500,- überweisen, die ganz speziell den von der Katastrophe am schlimmsten betroffenen Familien zugutekommen. Unsere seit Langem bestehenden guten Kontakte zur Feuerwehr und zu Don Bosco in Freetown gewährleisten eine Verteilung dieser Spenden an die wirklich Bedürftigen.

 

Unsere Projekte liegen alle weit im Landesinneren und damit weit entfernt vom Katastrophengebiet.

Unsere Gesundheitsstation, die „EAFA Clinic“, besteht nun aus zwei Häusern mit Sprechzimmer, Behandlungsräumen, Unterrichts- und Aufenthaltsräumen, Medikamentenlager, Wartebereichen und sanitären Einrichtungen. Die Ausstattung der Räume lässt noch viele Wünsche offen, ist aber dennoch fürs erste funktionstüchtig.

Ein gut ausgebildeter einheimischer Krankenpfleger, Mr. Ibrahim Sesay (s. Foto), hält die Clinic ganzjährig geöffnet.

 

Von der Bevölkerung dringend gewünscht wird eine Entbindungsstation in unserer Clinic. Auf dem Weg zu diesem späteren Ziel ist zunächst die Versorgung mit sauberem Wasser vordringlich. Bis jetzt muss ein Tanklastwagen sauberes Wasser anliefern, was hohe Transportkosten verursacht. Ein eigener Brunnen auf dem Clinic-Gelände wäre jetzt die wichtigste Investition.

Um Grundwasser mit ausreichender Schüttung zu erhalten, muss ca. 12 m tief gebohrt werden. Die Kosten für einen solchen Brunnen werden ca. 12.000 € betragen. Es gibt im Land für Brunnenbau spezialisierte Firmen, mit denen wir bereits in zwei Dörfern gute Erfahrungen gemacht haben.

Dürfen wir wieder mit Ihrer Unterstützung für dieses Projekt rechnen? Dies würde einen sehr wertvollen Bestandteil der Clinic darstellen.

Da unsere deutschen Ärztinnen und Heilpraktikerinnen, die 2- bis 3-mal pro Jahr ehrenamtlichen Dienst leisten, in der Zeit auch in der Clinic wohnen werden, wäre der Brunnen ein weiterer Pluspunkt für bessere Hygiene. Dieser Aspekt ist auch entscheidend wichtig für alle Clinic-Bediensteten und Patienten, genauso für die Studenten, die an unseren Ausbildungskursen teilnehmen.

 

 

Ab 3. November 2017 sind Barbara Böttcher und Ellen Hemeke von „Homöopathen ohne Grenzen“ vor Ort, um die Ausbildung der 24 healthworker fortzusetzen, die im Mai 2017 begonnen hat.

 

Bitte schon vormerken: Für Fr., 01.12.2017 werden wir zur Mitgliederversammlung einladen.

Barbara Böttcher wird uns über die aktuelle Situation in Sierra Leone berichten. Sie ist dann erst wenige Tage von ihrer Reise zurück.

Das Einladungsschreiben erhalten Sie im November.

 

Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung bei der Verwirklichung unseres aktuellen Ziels Brunnenbau und danken Ihnen jetzt schon sehr herzlich für Ihre Bereitschaft.

 

Mit freundschaftlichen und dankbaren Grüßen

 

Debali Konteh                                                                      Ursel Röckle

(Vorsitzender) 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ursel Röckle